Ich musste gestern Morgen auch mal ans Wasser. Leider gab es nur ein paar zaghafte Zupfer. Den Fischen ist das Wasser wohl auch noch etwas zu kalt. Als ich am Gewässer angekommen war, hatten wir 1 Grad und Nebel. Es war ganz schön ruhig am Weisenburger Baggersee. Aber zwei Besucher habe ich dann doch gleich bekommen.
Die ersten zwei Stunden, war nur Maden baden angesagt. Aber wenigstens ist das Wetter dann etwas besser geworden. Der Baggersee hat eine direkte Verbindung zum Rhein, und dient dem Kernkraftwerk Philippsburg als Kühlwasser-Lieferant. Durch die starken Pumpen herrscht im See eine unterschiedlich starke Strömung. Zudem bringen die Schiffe vom Rhein immer zusätzliche Strömung mit.
Hier ist die Verbindung zwischen Baggersee und Rhein.
Leider wollten die Fische mein Futter in den Körben wohl nicht besonders, und auch die Maden haben sie nicht sehr interessiert. Dafür haben die Schwäne mein Käsebrot gefressen. Meinen Kaffee und mein Vesperbier haben sie mir aber gelassen. Hier im See gibt es einiges an Fischen, Rotaugen, Brassen und in der starken Strömung auch einige Barben. Zudem Zander, Hecht und Welse. Seltener sind dagegen Karpfen und Nasen.
Leider werden auch viele Fische durch die Wasseransaugung des Kraftwerkes getötet. Wie viele da wirklich getötet werden, trotz Fisch-Abschreck-Anlage, weiß wohl nur der Betreiber genau.
Blick auf den Reaktor und die Wasser-Ansaugstelle.
Obwohl der Tag nicht gerade fischreich war, hat es doch wieder Spaß gemacht und war zudem sehr Erholsam. Das nächste mal, wird bestimmt auch wieder was beissen.
Blick über den See, nachdem die Sonne durch den Nebel gekommen ist. Da ist es doch gleich wärmer geworden.
Hier noch ein Bild zum Abschluss, an das man sich gewöhnt hat, wenn man hier aufgewachsen ist.
Bis zum nächsten Versuch....
Gruß Raba