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Sandbarsch

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Tuesday, August 7th 2007, 7:46pm

Die Quappe

Die Quappe
Lat.Name: Lota lota
Regional auch Rutte, Aalquappe, Aalrutte oder Aalraupe genannt.
So heißt die Quappe bei unseren Europäischen Nachbarn
GB: Burbot oder Eel pout
F: Lote oder Barbotte
ESP: Lota
NL: Kwabaal
S: Lake
PL: Mietus

Vorkommen
Wie in Deutschland kommt die Quappe auch im gesamten Europa fast überall vor. Lokal sind ein paar leichte Einschä¤nkungen vorhanden; z.B. ist sie in Italien nur in der Poebene heimisch, und in Großbritannien beschränkt sich ihr Verbreitungsgebiet auf die östlichen Flüsse.

Kennzeichen
Die Quappe ist ein lang gestreckter Fisch und häufig am Rücken und auf den Seiten sehr auffällig marmoriert, während die Grundfarbe braun- grünlich und der Bauch weiß- gelblich ist. Der Fisch hat einen langen, starken bartfaden am Kinn und zwei kurze Barteln am Oberkiefer. Seine erst Rückenflosse ist sehr klein, die zweite Rücken- und die Afterflosse reichen bis zur abgerundeten Schwanzflosse. Quappen haben einen breiten und flachen Kopf mit leicht unterständiger Mundspalte.
Die zu den Raubfischen gehörende Quappe ist die einzige der dorschartigen Fische, die nur im Süßwasser lebt und sich auch dort fortpflanzt. Ihr bevorzugter Lebensraum sind klare Flüsse mit festem, kiesigem oder sandigem Untergrund, doch sauerstoffreiche Seen, die auch den Sommer kühl sind, gehören zu ihren Wohngewässern. Dieser nachtaktive Fisch mir reduzierter Schwimmblase versteckt sich tagsüber am Boden und benötigt daher strukturreiche Gewässer. Nach Einbruch der Dunkelheit geht die Quappe auf Beutezug, und gerade in Salmonidengewässern gilt sie als Schädling, da sie auch Laich frisst und hauptsächlich während der kalten Jahreszeit aktiv ist. Abhängig von der Lage ihres Wohngewässers findet die Fortpflanzung zwischen Dezember und Februar bzw. November bis März statt. Eingeleitet wird diese Phase mit langen Laichwanderungen, zu denen sich die Quappen in Scharen versammeln und oftmals Strecken über 100km flussaufwärts hinter sich bringen. Bevorzugt über sandigem Boden wird in tiefen Gewässerabschnitten abgelaicht; steiniger Untergrund wird aber ebenfalls als Laichsubstrat angenommen. Das Weibchen legt bis zu 1 Million gelbliche Eier in 0,8- 1,5mm Größe, die einen einzigen Öltropfen(ca. 0,4mm groß enthalten, was in Seen dazu führt, dass sich der Laich schwebend im Freiwasser entwickelt. In Fließgewässern kleben die Eier jedoch am Boden fest, wo die Jungtiere nach 6 bis 10 Wochen schlüpfen. Quappen werden durchschnittlich 20-60cm groß, maximale Fische von bis zu 1m und 5kg Gewicht sind ebenfalls bekannt.

Die besten Köder für das Quappen angeln
Jungtiere fressen wirbellose, bodenlebende Kleintiere; ab einer Größe von 20 bis 30cm gehen die Quappen dazu über, hauptsächlich kleine Fische zu erbeuten. Doch auch Laich wird nicht verschmäht, was den Tieren einen schlechten Ruf eingebracht hat.
Quappen fängt man am besten mit Köderfisch, doch auch Tau- und Laubwurm, Leber und Hühnerdärme haben sich als recht fängig bewiesen.
Der mit dem Zander tanzen will

degl

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Wednesday, January 16th 2008, 11:34am

@all,

und am 26.1.08 werden einige Angler und ich mal am Elbe-Lübek-Kanal versuchen einige zu überlisten :D

Hat jemand noch Tips für die Gesellen?

Ansonsten folgt ein Bericht von mir :)

gruß degl
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jkr

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Monday, January 21st 2008, 9:09pm

Hi degl
also gezielt befischen tut bei uns eigentlich niemand die Quappe. Die meisten Bisse erfolgen hier beim Posenangeln mit einem fetten Wurm dicht ueber Grund. Auch beim naechtlichen Aalangeln werden schon mal welche gefangen.
Bin mal gespannt ob du welche rausziehst.
mfg
Jan
:eastern3 Vom Norwegenvirus befallen

Grimminger

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Thursday, November 26th 2009, 10:52pm

Bitte um Info,

mit welchen Köder soll ich auf Rutten fischen?? Wurm, Fischlein oder Fetzenköder?? Bei uns ist die Donau sehr stark mit Steinbauten kanalisiert also monoton und bis zu 80m breit bei eine Tiefe von 1,5-2,5m bei Hochwasser bis 6m und mehr.

Danke
Mane

Sandbarsch

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Friday, November 27th 2009, 7:43pm

Ich würde es auf jedenfall mit Fischfetzen probieren diesen dann in Grundnähe anbieten. Wenn das nicht hilft dann wÃüde ich die Wassertiefe varrieren. Wenn ich vorher auf Pose geangelt habe würde ich auf Grundbleimontage wechseln. Daneben würde ich den ganzen Köderfisch (nicht lebend), ein Wurmbündel aus Tauwurm oder Dendrobena und auch Leber und Hühnerdärme probieren.

Mfg Sandbarsch
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Grimminger

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Monday, November 30th 2009, 10:19pm

Danke,

werd mal ein paar Sachen probieren, vieleicht geht ja dieses Jahr mehr.
Hab bis her nur untermaßige gefangen.

Gruß Mane

degl

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Wednesday, December 2nd 2009, 2:30pm

Hallo Mane,

im Elbe-Lübek-Kanal habe ich sie auf Tauwurm gefangen.
Heringsfetzen gingen bei meinen Mitanglern auch.

Dunkelheit war beginn der Beißzeit..................und schön warm anziehen :thumbsup:

gruß degl
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Saturday, December 5th 2009, 12:16am

OK

Dann werde ich es mal mit Köder und Wurm versuchen. Du schreibst Beisszeit ist mit Beginn der Nacht...ok und wie lange???? Bei uns ist es so das die Aale ca 1 bis 1,5 Stunden nach Sonnenuntergang anfangen zu beissen aber nur für ein bis zwei Stunden und dann ist schluß, ist das bei den Rutten auch so? Warm anziehen ist kein problem....zur Not wird die Standheizung im Bus aktiviert. :78

Gruß Mane

degl

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Saturday, December 5th 2009, 10:53am

Hi Mane,

aufgrund der Entfernung zum Elbe-Lübek-Kanal, fahre ich da max. 1X pro Jahr hin und dann in der Winterzeit.

Da ist es ja schon um 17:00 dunkel und mehr wie 6 Std. versuche ich das dann auch nicht ;)

gruß degl
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Sunday, December 6th 2009, 1:38pm

Na gut,
ich hab die Donau fast vor der Haustür, leider nur etwas wenig Zeit. Nach der Feiertagszeit werd ich es mal versuchen wenn bis dahin es noch möglich ist. Benutzt du die gleiche Montage / Material wie beim Aal-Angeln?

Gruß Mane

degl

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Monday, December 7th 2009, 7:04pm

Hi Mane,

im Prinzip ja, wobei ich darauf achte, das einerseits die Quappe vorsichtig beissen kann( macht die gerne) und andererseits das Ganze auch mit den
"Heimlichtuern" fertig wird.

Vofachlänge mind. 60cm

gruß degl
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Monday, December 7th 2009, 10:59pm

Hallo

du schreibst das du eine Vorfachlänge von 60 cm benutzt... fischst dubei geringer Strömung? Weil bei uns ist die Donau ziemlich schnell ca.: 8km/h und wie schon beschrieben kanalartig mit Steinverbau. Ich glaube bei starker Strömung ist ein kürzeres Vorfach besser... geringeres pendeln im Wasser.

Gruß Mane

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