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Sandbarsch

Zander-Angler

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Tuesday, August 7th 2007, 7:09pm

Der Zander

Zander
Lat.Name: Stizostedion lucioperca
Regional auch Hechtbarsch, Schill oder auch Fogosch genannt.
So heißt der Zander bei unseren Europäischen Nachbarn
GB: Pikeperch
F: Sandre
ESP: Lucioperca
NL: Snoekbaars
S: Gös
PL: Sandacz

Vorkommen
Die ursprüngliche westliche Verbreitungsgrenze des Zanders war das Elb- und Donaueinzugsgebiet, doch in der heutigen Zeit erstreckt sich sein Vorkommen bis nach Frankreich, Spanien und Großbritannien, was durch Besatzmaßnahmen erreicht wurde. Im gesamten Mitteleuropa, einschließlich der salzarmen Gebiete der Ostsee und des Nord- Ostsee Kanals sowie bis zum Aralbecken im Osten ist er gleichermaßen verbreitet.

Kennzeichen
Der Rücken des Zanders ist graugrün gefärbt und schwärzlichen, verwaschenen Bändern versehen. Seine Flanken sind in hellerem Grau, der Bauch in Weiß gehalten. Sein spindelförmiger Körper ist mit kleinen rauen Kammschuppen versehen, der Rücken ist stärker gewölbt als die Bauchlinie. Der Kiefer der endständigen Maulspalte ist mit vielen kleinen und wenigen großen zähnen, den so genannten Hundszähnen, besetzt. After-, Schwant- und Rückenflossen sind mit dunklen Punkten bzw. Flecken übersät. Am Kiemendeckel trägt der Zander einen kleinen unauffälligen Dorn; seine vordere Rückenflosse ist mit spitzen Stachelstrahlen versehen.

Zu den Wohngewässern der Zander gehören Seen, Flüsse, Kanäle und Stauseen, sofern sie nährstoffreich genug und langsam fließend sind, Da diese Fische sehr lichtscheu sind, bevorzugen sie Gewässer, die über nicht klares Wasser verfügen; in sommertrüben Seen fühlen sie sich beispielsweise besonders wohl. Sie haben eine Vorliebe für tiefe Gewässer mit festem Boden und wenig Unterwasservegetation. Dennoch findet man die Zander auch in Gewässern mit nicht ganz so trübem Wasser. In diesem Fall wird es sich allerdings um einen sehr tiefen See handeln, da sich die Zander dann in Bereiche von mehr als 5m Wassertiefe zurückziehen. In einem idealen Lebensraum, also einem trüben Gewässer, findet man die Fische in Bereichen zwischen 2 und 3m Tiefe. Dort leben sie in der Regel in kleinen Rudeln und ziehen viel umher; auf Unterstände legen die Zander nicht so viel Wert wie andere Raubfische. Stattdessen jagen sie gern im Freiwasser und dies ebenfalls häufiger gemeinsam als allein.

Sind sie mal nicht innerhalb ihres Gewässers unterwegs, bevorzugen sie allerdings dennoch Wurzeln, Steine oder tiefe Gumpen, die ihnen dann als Standplatz dienen. Zander sind sowohl tag- als auch nachtaktiv; dies ist abhängig von den Gegebenheiten ihres Lebensraums. Kommen in ihrem Gewässer hauptsächlich Beutefische vor, die sich bevorzugt in flachen Gewässerabschnitten aufhalten, gehen die Fische erst ab Einbruch der Dämmerung auf Nahrungssuche. Tagsüber wird man sie in der Regel nicht im Uferbereich oder in anderen Flachwasserzonen finden.

Zwischen April und Juni findet das Ablaichen statt; der genaue Zeitpunkt ist abhängig von der Wassertemperatur denn Zander benötigen dazu mindestens 10°C. Sie sind sehr anspruchsvoll, was die Auswahl eines geeigneten Laichplatzes betrifft, und so wird das Männchen nur einen Bereich im ufernahen Flachwasser wählen, der über ca. 1,50m Tiefe und sauberen Boden verfügt. Hat er einen passenden Platz gefunden, säubert er das vorhandene Laichsubstrat wie z.B. Wurzeln und formt es zu einer Grube. Das Weibchen legt über 300 000 Eier von 1,0 bis 1,5mm Größe ab; je nach Laichsituation entweder in einem großen oder in mehreren kleinren Klumpen, die am Nestmaterial angeheftet werden. Bis zum Schlüpfen der Jungfische, was etwa nach 10 Tagen geschieht, wird die Brut vom Männchen bewacht. Während dieser Zeit fächelt er dem Nest mittels seiner Brustflossen Frischwasser zu.

Während des Laichens nehmen die Zander keine Nahrung zu sich und bleiben danach noch bis zu 2 Wochen in den Flachwasserbereichen. Die weiblichen Elterntiere sind anscheinend besonders anfällig, da sie teilweise nach dem Ablaichen sterben. Zander erreichen eine durchschnittliche Länge von 40 bis 70cm, können aber bei ausreichendem Nahrungsangebot 1,30m lang und 15kg schwer werden.

Die besten Köder für das Zander angeln
Der Zander ernährt sich ausschließlich von kleinen Fischen, nachdem er als Jungtier zunächst tierisches Plankton und Insektenlarven zu sich genommen hat.
Beim Angeln auf Zander sollte man immer zunächst Köderfischen den Vorzug geben. Dabei muß man jedoch bedenken, dass die Zander nur relativ kleine Fische zu sich nehmen können. Als weitere Topköder haben sich Twister und Gummifische herausgestellt. Aber auch Fetzenköder, Wobbler, Tauwürmer und kleine Spinner können gute Erfolgen bringen.
Der mit dem Zander tanzen will

Grimminger

Trainee

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Occupation: Energieelektroniker

Hobbies: Fischen, Segeln, Kochen ....

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2

Thursday, November 26th 2009, 10:57pm

Und nicht vergessen,

er ist ein ausgezeichneter Speisefisch. Ich mach ihn nur wenn keine Gäste kommen.

Gruß Mane

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