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Sandbarsch

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Tuesday, August 7th 2007, 7:55pm

Der Wels

Der Wels, Waller
Lat. Name: Silurus glanis
Reginal auch : Scharrn, Schaden oder eben Wels , Waller
Bei unseren europäischen Nachbarn heißt der Wels so.
GB: Catfish
F: Silure glane
ESP: Siluro
NL: Meerval
S: Mal
PL: Sum

Vorkommen:
Vor ungefähr 100 Jahren wurde Wels, dessen ursprüngliches Verbreitungsgebiet vom Aralbecken bis nach Ostfrankreich bzw. zum Stromgebiet der Elbe reicht, in Großbritannien eingeführt. Heutzutage ist er nahezu in ganz Europa durch Besatz heimisch geworden; lediglich im Norden(z.B. Südschweden) ist er stark rückläufig.
Dafür findet man in Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland sowie in Rumänien und Ungarn besonders gute Bestände vor.

Kennzeichen:
Beim Wels handelt es sich um einen sehr großen, lang gestreckten Fisch, der vorn im Querschnitt rund, jedoch hinter dem After seitlich abgeflacht ist. Seine Flanken sind heller als der dunkelgrüne oder braune bis schwärzliche Rücken und mit dunkler Marmorierung versehen, sein Bauch ist dagegen schmutzig weiß. Er hat einen sehr breiten, flachen Kopf mit winzigen Augen und großem Maul, das innen mit zahlreichen kleinen, nach hinten gebogenen Zähnen besetzt ist. Der Fisch trägt zwei lange Barteln an der Oberlippe und vier weitere an der Unterseite des Kopfes. Er trägt keine Schuppen, hat eine sehr kurze Rücken- sowie eine kleine Schwanzflosse. Seine Afterflosse und sein Schwanzstiel sind stark verlängert.

Der Wels ist ein wärme liebender Fisch und bevorzugt daher Gewässer, die im Sommer eine Wassertemperatur von nicht unter 20°C erreichen. Da er jedoch an die Wasserqualität und den Sauerstoffgehalt keine großen Ansprüche stellt, findet man in nahezu jeder Art von Gewässer, solange sie stehend oder ruhig fließend sind. Dennoch macht ihm auch stärkere Strömung nichts aus, und so ist es nicht verwunderlich, wenn man ihm auch in größeren Flüssen mit sehr turbulentem Wasser begegnet. Auf Grund seiner Unempfindlichkeit hält er sich sogar im Brackwasser in den Mündungsbereichen auf. Man sagt diesem Fisch eine einzelgängerische Lebensweise nach, doch dies ist nur bedingt richtig. Wahr ist vielmehr, dass sein Verhalten dabei gewässer- und bestandsabhängig ist. Beispielsweise neigen Welse in einem See mit einem größeren Bestand an Welsen eher dazu, kleine Trupps zu bilden und sogar gemeinsam auf Beutzug zu gehen. Sind zudem noch unterstände, an denen sich die Welse bevorzugt aufhalten, auf wenige bereiche beschränkt, gilt das umso mehr. Auch in Gewässern mit geringerem Welsbestand, aber begrenzten Versteckmöglichkeiten, trifft man die Tiere viel häufiger gemeinsam als einzeln an.

Nur in Wohngewässern mit einem geringen Welsvorkommen und ausreichend Deckungsmöglichkeiten- und vorausgesetzt, es ist dort genügend Nahrung vorhanden – wird man die Tiere als standorttreue Einzelgänger vorfinden. Konzentriert sich hier aber die natürliche Nahrung auf einen oder wenige bereiche, gruppieren sich die Fische ebenso. Es spielt dabei übrigens keine Rolle, in welcher Altersverteilung die Welse im Gewässer vorhanden sind; selbst richtig kapitale Exemplare leben friedlich mit viel kleineren
Artgenossen zusammen. Welse verfügen über Elektrorezeptoren, d.h. sie erkennen Beutetiere anhand ihrer, wenn auch schwachen elektrischen Felder. Auch ihr Gehör ist sehr gut entwickelt, da Schallwellen von der Schwimmblase verstärkt werden und zum Innenohr weitergeleitet werden. Dies geschieht durch ein System miteinander verbundener Knochen.
Der Wels benötigt zur Fortpflanzung die zwischen Mai und Juni stattfindet, eine Wassertemperatur von mindestens 18°C. Die Tiere suchen im Flachwasser bereiche mit üppigem Pflanzenbewuchs auf, wo paarweise abgelaicht wir. Bis zu 480 000 gelbliche Eier, etwa in einer Größe von 3,0 bis 3,5mm, werden in flache Gruben abgelegt oder an Pflanzen, Wurzeln oder Ähnliches geklebt. Nach der Befruchtung verlieren die Eier ihre Färbung. Beide Elterntiere bewachen die Brut; oft sogar noch die geschlüpften Jungtiere.
Im Durchschnitt sind die schnell wachsenden Welse 1.2m lang; die richtigen Riesen von 3m bringen bis zu 200kg auf die Waage. Allerdings hören sie niemals auf zu wachsen und werde zudem sehr alt; mindestens 80 Jahre alte Tiere sind bekannt. Auf Wels kann man ganzjährig angeln; besonders nach dem Ablaichen, da er dann sehr viel Nahrung zu sich nimmt.

Die Besten Wallköder:
Frisst der Wels als Jungtier noch typische Bodennahrung wie Würmer, Insektenlarven, Schnecken und kleine Krebs, so macht er als Erwachsener vor nicht s mehr Halt. Er frisst sowohl Fische als auch Amphibien und Krebse, selbst vor Wasservögeln und kleine Säugetiere sind vor ihm nicht sicher.
Am erfolgreichsten bei der Köderwahl sind Fische und Tintenfische; vor allem die Verwendung von Aalen hat sich bewährt. Aber auch Bündel von Tauwürmern, Innereien, Blutegel, Blinker und Wobbler sind durchaus einsetzbar.
Der mit dem Zander tanzen will

Dirk

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Wednesday, May 21st 2008, 8:26pm

Wer mal ordentliche Waller fangen möchte, der muss das so machen! :D
Gruß Dirk








Wasserwolf

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Wednesday, May 21st 2008, 11:42pm

Moin Moin

OMG. Das ja voll krank.

LG
Wasserwolf
Der den Waller streichelt!!! :D



Sandbarsch

Zander-Angler

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Thursday, May 22nd 2008, 1:02am

Also erst mal die armen Waller :77 und dann sage ich nur die spinnen die Römer :vogel2:

Mfg Sandbarsch
Der mit dem Zander tanzen will

Angel-Walter

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Wednesday, March 11th 2009, 8:03pm

Albino-Wels

Ein Albino WEls von 2.20m und 150 Pfund wurde im Rhein gefangen,wahrscheinlich der einzige mit der Große und Gewicht.

Raba

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Saturday, March 14th 2009, 8:30pm

Angeblich soll der Wels auf einen Wobbler gebissen haben. Na ja, der Rhein ist lang, aber die Wassertemperatur ist für Welse eigentlich noch ein paar Grad zu niedrig. Würde mich schon interessieren, ob der Wels an einem Warmwasser-Einleiter gebissen hat, da gibt es ja einige, oder ob es im naturkalten Wasser war. Eigentlich ist es einfach noch zu kalt für Welse...
Vielleicht wird man in nächster Zeit ja noch mehr erfahren, vom Wels ohne Farbe.

Gruß Raba

Angel-Walter

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Sunday, March 15th 2009, 5:25pm

Was die Größe des Wels anbetrifft,so ist das meiner Ansicht keine Seltenheit,aber das es ein Albino ist,schon, wirn haben in der Oder-Region auch schon Fänge von kapitalen Welsen gehabt.

Wasserwolf

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Monday, March 16th 2009, 1:08pm

Moin Moin,

wo genau sollen diese Kapitalen Fänge in der Oder gewesen sein? Angel dieses Jahr öfter an der Oder und so ein Tipp wäre sehr hilfreich.

LG
Wasserwolf
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Angel-Walter

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Monday, March 16th 2009, 6:13pm

An der Braunsdorfer-SChleuse,exestiert nicht mehr ab gerissen,und in Fürstenwalde,liegt schon länger zurück.

Wasserwolf

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Monday, March 16th 2009, 9:34pm

Ok. Fürstenwalde sagt mir was. Danke.
Der den Waller streichelt!!! :D



Grimminger

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Thursday, November 26th 2009, 10:44pm

Seid gegrüßt,

Altmühl, Naab und Regen fließen der Donau links entgegen.

Iller, Isar, Lech und Inn fließen von rechts zur Donau hin.

UND überall ist der Waller drin. :14

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