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Sandbarsch

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Thursday, August 16th 2007, 11:15pm

Das Ende der Aale?

Seit Anfang der achtziger Jahre gehen europaweit, die Aalbestände dramatisch zurück. Die Gewässerverbauung und die Berufsfischerei machen den Aalen mancher Orts das Überleben schwer. In Frankreich, Italien und Spanien gibt es mittlerweile jährlich gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Glasaalwildereren und der Polizei! Europaweit gibt es nur ein Zehntel, des Aalbestandes der siebziger Jahre. In Frankreich ist die durchschnittliche Bestandsdichte auf nur einen Aal pro Hektar Fischwasser gesunken- erschreckend, wenn man bedenkt daß an einigen dieser Gewässer die Aale früher mehr als die Hälfte der Gesamtbiomasse ausmachten! Der gesamte französische Glasaalfang ist von über 200t (1979) auf nur noch 150t gesunken. In ganz Europa suchen mittlerweile sogar Wissenschaftler nach Möglichkeiten, den Fortbestand der Aale zu sichern. Ein wesentlicher Grund der Aalrückgänge ist das Überfischen der Art.

Der Rückgang der Bestände hat auch den Kilopreis für Glasaale- also fingerlange Jungaale- in schwindelerregende Höhen getrieben. Kostete 1 Kg Glasaal in Deutschland 1970 noch keine 7,50€ (15 DM), so waren es 1998 schon weit über 250€ (umgerechnet ca. 500DM) ! Der hohe Preis ist auch einer der Gründe, warum es neben dem offiziellen Glasaalmarkt auch noch einen Schwarzmarkt gibt, der von den Wildereren beliefert wird. Eine lösung des Problems ist noch nicht in Sicht. Eine weiter Ursache für diesen starken Rückgang der Bestände ist die Gewässerverbauung.
Den Jungaalen fällt der Aufstieg durch zahlreiche Turbinenanlagen schwer, den alten Aalen das Abwandern aus dem selben Grund noch schwerer! Kraftwerke muß jeder weit aufsteigende Aal passieren.

Sobald jedoch viele Jahre später in ihm der Instinkt zum Abwandern wach wird, führt der Weg durch Turbinenanlagen, die die großen Aale regelmäßig kleinhäckseln! Erschwerend kommt noch hinzu, daß in ihren Schwimmblasen immer häufiger Nematoden (Anguillioca crassus) gefunden werden. Dieser wurmförmige Parasit ist aus Japan nach Deutschland und Italien gelangt, er ist mehrere Zentimeter lang, lebt in der Schwimmblase seines Wirtes und ernährt sich von dessen Blut, von dem er sich nach Bedarf abzapft. Bis zu 50 dieser Parasiten können in einer Schwimmblase leben. Zahlreiche Aale verenden dabei, und bei denjenigen, die überleben, ist es ungewiss, ob sie die weite und schwierige Wanderung in ihre Laichgebiete quer durch den Atlantik schaffen. In den Küstennahen Gewässern um das Mittelmeer sind 100% der Aale von diesen Nematoden befallen. Werden die Aale mit all diesen Schwierigkeiten fertig? Es wäre jedenfalls schade, eine solche Tierart zu verlieren, deren Lebenszyklus mit diversen Wanderungen und Umwandlungen einzigartig & faszinierend ist.

Die Laichplätze des Aals liegen in der Sargasso See im Westatlantik, etwa 4000- 7000km von seinem Aufenthaltsort in Europa entfernt. Vom Golfstrom erfasst gelangen die Larven quer über den Atlantik an die Küsten Europas und Nordafrikas. Ihre Reise dauert fast drei Jahre. kurz vor ihrer Ankunft an den Küsten wandeln sie sich noch in ca. 65mm langen farblosen Glasaalen um. Ein Teil von ihnen bleibt in Küstenähe, während die anderen mit Beginn der Pigmentierung weiter flussaufwärts in Süßwasser ziehen (Steigaale). Während der nun folgenden Wachstumsperiode nennt man die Aale " Gelbaale". Nach 4-10 Jahren im Süßwasser beginnt bei den Aalen die Umwandlung von Gelbaalen in Blankaale. Gleichzeitig regt sich ihr Wandertrieb. Erreichen Sie die Laichgründe in der Sargasso See, gehen Sie nach dem Ablaichen zugrunde.
Der mit dem Zander tanzen will

jkr

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Thursday, August 16th 2007, 11:44pm

Hi
hier eine gute Seite zum Thema Aal : http://www.aalfreunde.de vor allem der Artikel "Delikatesse Glasaal oder der Geschmack der Babyaale" ist sehr interessant
Das Fangen von Glasaalen ist verwerflich. Die offizielle Zahlen von 200t erscheinen recht niedrig man munkelt von einer Dunkelziffer von weiteren 200t. Wenn man nun von wenigen Gramm pro Tier ausgeht so werden hier erschreckend viele Aale vernichtet.
Die Sperrwehre der Schleusen- und Wasserkraftwerks-Anlagen stellen beim Aufwandern der Aale kein grosses Hindernis dar da sie zur Not auch ueber Land gehen. Anders sieht es da beim Abwandern aus. Hier werden die Aale in den Turbinen regelrecht gehaeckselt. Schuld daran sind die modernen Turbinen die aus Effizienzgruenden schneller laufen und mehr Fluegel haben als die alten Anlagen.
mfg
Jan
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Lumbgräte

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Friday, August 17th 2007, 5:47pm

trotz alledem werden aale nie ausgerottet werden. ein fischbiologe hat gesagt das eine fischart lediglich wirtschaftlich uninteressant werden kann auf grund geringer fangzahlen. bei dem ganzen gerede über glasaale und turbinen werden die unbewirtschafteten flüsse nicht beachtet. oder glaubt ihr das da wo lachs aufsteigt kein aal in der nähe ist?also ich glaube das ehr weniger.das einzige was passieren kann is das eben weniger gefangen wird.das wäre für angler und fischer schlecht aber der lachende dritte wäre der aal denn der hätte endlich seine ruhe.vielleicht sollten sich einige angler evtl. auch mal an die eigene nase fassen.wenn ich höre das angler überall ganz stolz rumposaunen das sie in einer angelsaison über 100 aale gefangen haben is das in meinen augen auch nicht viel besser.auch wenn das gesammt gesehen nur ein geringer teil ist sind es trotzdem fische die sich nichtmehr vermehren können.hinzu kommt noch das es in den meisten gewässern noch nicht einmal eine fangbeschränkung für aal gibt. is das nicht auch ein wenig merkwürdig?irgendwie passt das alles nicht zusammen.das ist genau wie das blödsinnige erderwärmungsgefasel!

jkr

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Friday, August 17th 2007, 6:04pm

Hi
Ja der Aal ist schon ein merwuerdiges Geschoepf.
Vor etwa 25 Jahren war mein Hausgewaesser noch stark belastet aber es gab Unmengen von Aale. In der Abedndaemmerung haben die auf jeden Koeder gebissen selbst auf Teig.
Damals hatte man beschlossen ueberall Klaeranlagen zu bauen, ungeklaerte Industrielle Einleitungen zu verbieten und der wasserangrenzenden Landwirtschaft auf die Finger zu schauen.
Die Folge war eine staendig besser werdende Wasserqualitaet. Leider waren dann aber ploetzlich von einem Jahr aufs andere alle Aale weg.
Nun haben wir eine sehr gute Wasserqualitaet und die Aale sind auch wieder in einer grossen Zahl vorhanden.
Wie soll man sich da einen Reim drauf machen ?
mfg
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degl

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Friday, August 17th 2007, 6:59pm

also ich glaube wir werden erst in 10 Jahren das Fehlen der Aale bemerken.......................weil z.Zt. einfach zu weinige wieder aufsteigen(Glasaale)

Noch können wir hoffen,das die Besatzmaßnahmen wieder Aal im laichreifen Zustand hervorbringt :wtf:

gruß degl
möge der Fisch mit euch sein :)









Sandbarsch

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Friday, August 17th 2007, 7:14pm

Lange geht es trotzdem mit denn Aalen nicht gut auch wenn mir 20 Wissenschaftler, Forscher und vermeintlich Aalprofis sagen, es sei bestens um die Aale bestellt, denn das haben sie auch bei Atlantikdorschen auch gesagt, es gab auch mal einen Artikel darüber glaube es ging um eine Insel vor der Isländischen oder Neufundländischen Küste dort gibt es bis heute nicht einzigen Dorsch mehr und nun lasst uns das mal auf die Aale umlegen. Die Aale wandern ab um zu Laichen (SargassoSee) und auch nur dort tun zu dieses weder auf Zuchtfarmen noch in irgend einem anderem Süßgewässer. Nach dem Ablaichen sterben die Laich Aale übrig bleiben die Larven, diese brauchen ca. 3 Jahre um es an die Küsten des Europäischen Kontinents zu schaffen dort wandeln sie sich in Glasaale um ihren aufstieg in die Seen, Flüsse oder Teiche zu beginnen. Nun kommen wir zu dem Teil, denn ich persönlich erschreckend finde, die Kommerziellen Glasaalfänger (aus Japan, Frankreich etc.) diese Leute fangen sie zu tausenden um sie hinterher als Delikatesse zu verwenden ich finde so was Ekelhaft, was bleibt ist das nicht mal mehr 1/4 dessen schafft auf zu steigen von diesem 1/4 bleibt wiederum die Hälfte auf der strecke wenn sie sich durch nicht umgerüstete Wasserkraftwerke etc schlängel müßen.Nun kommt mir bitte keiner mit dem Argument das die Aale dann auf das Land ausweichen dies tun Sie nur wenn es Feucht ist sprich nach Hochwasser und dann auch nur kurze Strecken.:angryfire: Wie kann es einer Fischart gut gehen wenn die Brut weggefangen wird noch bevor sich diese zu ihren Aufenthaltsorten begeben können.

Ich würd mal so sagen es ist Zeit das sich was Dreht denn ansonsten stehen wir bald vor leeren Seeen, Flüsse und fragen uns hätten wir man :111

Mfg Sandbarsch
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jkr

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Friday, August 17th 2007, 7:25pm

Hi Sandbarsch
Du hast ja vollkommen recht. Nur was koennen wir tun ?
Den Babymoerdern in Frankreich an den Karren fahren ? keine Chance.
Die Wasserkraftwerksbetreiber dazu uebereden dass sie weniger Kohle scheffeln ? keine Chance.
Selbst aufhoehren auf Aal zu fischen ? Das sehe ich uebergaupt nicht ein.
Also was tun ? :166
mfg
Jan
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Lumbgräte

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Friday, August 17th 2007, 7:47pm

siehst du jkr.aufhören will keiner.weder angler,fischer,japaner,franzosen usw.niemand fängt an alle sagen nur wieso ich?wir warten dann alle auf eine "geniale" idee von der eu.also ich habe das aalangeln an den nagel gehängt und das schließt den verzehr ein und dabei bleibt es vorerst!

jkr

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Friday, August 17th 2007, 8:14pm

Hi Lumgraete
ich respektiere deine Einstellung.
Mir geht es jedoch hierbei um Grundsaetzliches:
1. Der Glasaalfang ist Babymord. Es ist verwerflich so in die Population einzugreifen.
2. Die Wasserkraftwerksbetreiber vernichten die Aale und auch viele andere Fische aus reiner Profitgier. Die gehen Wort woertlich ueber Leichen.
mfg
Jan
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Sandbarsch

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Friday, August 17th 2007, 9:43pm

Was man tun kann ist denke ich drauf merksam machen das glasaalfang Babymord is, wie schon geschrieben wurde. Aber das ist schon wie Don Quijote, der auch erfolglos gegen Windmühlen kämpfte. Was auch noch drin wäre, das man die Wehre, Kraftwerke mehr Fischdurchlässiger macht als einige schon sind. Nur auch ich wie andere Angler auch möchten morgen noch Aale fangen, das kann man aber nur erreichen wenn man dazu über geht den Glasaal fang auf ein Minimum zu reduzieren nur das in die Köpfe derjenigen zu bekommen ist ziemlich unmöglich.

Mfg Sandbarsch
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degl

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Friday, August 17th 2007, 11:25pm

nun ja,die EU will oder hat beschlossen,das von den Glasaalen die gefangen werden ein bestimmter Prozentsatz aufgezogen werden muß und dann ausgestzt werden soll...............

Werde mail recherchieren :60:

gruß degl
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jkr

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Friday, August 17th 2007, 11:40pm

Hi degl
das waere dann mal wieder so ein typischer schwachsinniger EU-Beschluss.
Warum nicht der Natur freien Lauf lassen und einfach den Babymord generell verbieten. Das waere die einfachste und billigste Loesung.
Gut ein paar wenige Fischer muessen dann halt wieder die Fische fangen die sie auch vor dem Glasaalboom gefangen haben ja und die Japaner die sollen dann halt ihre eigenen Fischarten ausrotten.
mfg
Jan
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degl

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Saturday, August 18th 2007, 6:37am

Also,wenn ich mir die vrebauten Möglichkeiten,allein Bundesweit,ansehe,dann kann es sehr wohl Sinnvoll sein,dei vorgetreckte Aalbrut in unsere Gewässer zu verteilen.................

Denn: AUS HOBBY...............MACHT ER LOBBY.................wat fürn Kalauer :60

gruß degl
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Saturday, August 18th 2007, 9:01am

@degl
Ja aber doch nicht als Quote vom Glasaalfang !!!
Dies bedeutet doch nir dass noch mehr Jungtiere entnommen werden.
Es waere schon OK wenn eine gewisse Anzahl Glasaale gefangen werden und diese dann an den Oberlaeufen bzw. Zufluessen der Fluesse an denen sie entnommen wurden auch wieder ausgesetzt werden.
mfg
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Saturday, August 18th 2007, 10:26am

moin,

ich höre hier immer wieder glasaale fangen ist babymord.dann frage ich mich ob hier noch keiner mit köderfisch geangelt hat!was is das dann?kein babymord weil es keine "edelfische" sind?oder nehmt ihr nur ausgewachsene fische als köder?also das könnte man jetzt mühelos fortführen.das ergebnis wäre um kein babymörder zu sein müsste man das angeln bleiben lassen und sich nur von luft und guter laune ernähren.

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Saturday, August 18th 2007, 6:29pm

Hi Lumbgraete
Da sprichst du ein heikles Thema an.
Ich will mal so sagen im Salzwasser ist das schon mal unproblematisch die Fische die bei mir da als Koeder zum Einsatz kommen haben das Schonmass ueberschritten.
Und bei uns verwende ich entweder gekaufte Stinte oder selbstgefangenen Weissfische (ja zur Not auch ein paar Goldfische aus dem Gartenteich). Ich glaube nicht dass man da von Babys reden kann.
Ich angle jedenfalls nicht gezielt auf Jungtiere und genau dies ist aber in Frankreich und Spanien der Fall. Dies ist der feine aber entscheidende Unterschied.
mfg
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Saturday, August 18th 2007, 6:56pm

Hi Lumbgraete
Da sprichst du ein heikles Thema an.
Ich will mal so sagen im Salzwasser ist das schon mal unproblematisch die Fische die bei mir da als Koeder zum Einsatz kommen haben das Schonmass ueberschritten.
Und bei uns verwende ich entweder gekaufte Stinte oder selbstgefangenen Weissfische (ja zur Not auch ein paar Goldfische aus dem Gartenteich). Ich glaube nicht dass man da von Babys reden kann.
Ich angle jedenfalls nicht gezielt auf Jungtiere und genau dies ist aber in Frankreich und Spanien der Fall. Dies ist der feine aber entscheidende Unterschied.
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Jan


Na Jan, da bist Du ja ein angelnder Samariter.
Bei den Salzwasserfischen die Du als Köder verwendest, gehe ich jetzt mal von Makrelen aus. Bist Du sicher das Du da aufs Schonmaß achtest. Das wäre ja ein Ding.
Und was die selbstgefangenen Weißfische angeht, wie groß sind die in der Regel? Früher gab es mal ein Schonmaß für Weißfische, was ja scheinbar heute nicht mehr notwendig ist. Diese wurden ja in der Regel dazu festgelegt das sich die Fische wenigstens einmal reproduzieren. Wenn ich dies berücksichtige, müsstest Du ständig mit 15cm Rotaugen fischen. Bist Du sicher das Du das tust. Die Größe ist ja wohl eher was fürs Hechtfischen. Wie siehts beim Aal- oder Zanderangeln aus?


Jetzt freuen ich mich auf Deine gegenteilige Antwort, die mich eines besseren belehren wird.
Gruß Dirk








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Saturday, August 18th 2007, 6:58pm

ja gut nur weil ein fisch ein schonmaß überschritten hat isser noch lange nich ausgewachsen.wenn man einen 5cm langen weißfisch zum angeln auf zander nimmt is das prinzipiell ein babyfisch.wie alt is der dann wohl?1/2 jahr? oder 1 jahr?wenn man sieht das ein goldfisch 25jahre alt werden kann is ein halbjährling ein baby oder doch nicht?naja is auch egal.weil nichts und niemand die glasaal-frevelei stoppen wird da da eine industrie hinter steckt.genau wie der walfang auch dann erst enden wird wenn es kaum/oder garkeine mehr geben wird.was ich eigentlich gemeint habe is das man bevor man andere verurteilt vielleicht sich selbst mal an die nase packen sollte.ich will mich da natürlich auch nicht ausklammern!

jkr

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Saturday, August 18th 2007, 7:17pm

Hi Dirk
Also Koederfische benutze ich nur im Salzwasser oder auf Hecht. Den Zander befische ich ausschliesslich mit Twister und den Aal nur mit Wuermern.
Als Koederfische im Salzwasser koemmen bei mir alle Arten zum Einsatz. Bevorzugt natuerlich Makrelen oder Heringe. Was jetzt speziell die Makrelen angeht so muss ich sagen dass da das Schonmass relativ egal ist weil eine gefangene Makrele schon soweit geschaedigt ist dass sie meist entnommen werden muss und da wandern die kleinen bei mir in Pfanne weil sie besser schmecken als so eine olle Fettmakrele.
Generell sind mir grosse Koederfische lieber da ich immer Streifen oder Fetzen rausschneide und recht selten mit dem ganzen Fisch als Koeder angle.
mfg
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Saturday, August 18th 2007, 7:50pm

Ob man diskutiert oder nicht,eins ist fakt,die aale werden weniger,aber ob die Angler nun schuld sind,wage ich zu bezweifeln.

Solange Glasaale als Delikatesse gelten,werden sie genauso wie Haie oder Wale gnadenlos gejagt,denn nur der profit zählt und nicht die Ökologie.

Ich glaube es auch kaum das es irgendwas am Bestang ändert, wenn die Angler Ihren Aal fangen oder nicht,denn selbst wenn ja,wurden diese schon zum grössten Teil in Zuchtfarmen vorgezogen und es ist zweifelhaft,das die Abwanderung von wenigstens nur 5 Prozent klappt, denn so wie alles verbaut wurde seitens unserer Spezies haben nicht nur die Aale,kaum nee Chance sich zu vermehren.

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