Was steckt hinter Drop Shot
Das Drop Shot angeln (DS) ist hier zu Lande mit dem Vertikal angeln zu vergleichen. In den USA ist das DS die häufigste und erfolgreichste Methode für das Schwarzbarschangeln und für das angeln auf den Nordamerikanischer Zander(engl. Walleye). Bei uns kann man das mit dem angeln auf unsere Zander und Flussbarsch vergleichen. Aber das orginal DS Rig hatte für das anwenden hier einen kleinen Nachteil? Da die Schwarzbarsche noch aggressiver als unsere Flussbarsche sind und dazu ein noch viel größeres Maul haben. Mußten Systeme und Rig´s entwickelt werden die von den heimischen Stachelrittern (Zander & Co.) ohne problem verschluckt werden konnten.
An diesem Unterschied sind hier schon so manche Montagen gescheitert, weil sie eben nicht auf unsere Stachelritter (Zander, Barsch und Co.) anwendbar sind. Das problem ist dabei, das bei dem orginal Rig der Haken direkt auf der Hauptschnur gebunden ist, verringert das die Atkion und damit verbundene Fängigkeit der Köder. Hinzu kommt noch: Wenn dann ein Fisch beißt, merkt dieser bei straff gehaltner Schnur den Widerstand von Rute & Blei. Selbst wenn Rute und Blei leicht gewählt wird, die Fehlbisse sind überdurchschnittlich viel. Das hat auch damit zutun das die Fischmäuler unserer Stachelritter nicht die Ausmaße eines Schwarzbarsches haben und dann auch nicht die ansaugkraft besitzen um den Widerstand vom Blei und Rute überwinden zu können.
Hier Bild vom Orginal Rig entschuldigt meine Handzeichnung hoffe man kann es gut sehen:

Die Lösung für das Problem ist einfach aber gut: Man kann den Haken an einen kurzen Seitenarm an der Hauptschnur festbinden (dieses macht man auch beim Hegenenfischen und Paternosterangeln) so kann man dem köder auch sein nötiges Spiel einhauchen.
Die andere Lösung ist die, das man an der Hauptschnur ein Tönnchenwirblen oder eine öse mittels Palomarknoten befestigt und an diesen dann ein ca. 1,50m langes Vorfach das dann auch wieder mit einem Palomorknoten daran befestigt wird. Auf diesem Vorfach könnt ihr dann den Haken entweder direkt anbinden oder ihr schiebt vorher eine Quetschhülse dann denn Offsethaken (oder Dropshothaken) und dann eine zweite Quetschhülse drückt beide Hülsen vorsichtig fest so das das der Haken nicht verrutschen kann. Zum schluß könnt ihr ein Brinenblei welches ihr wieder über einen Palomarknoten befestigt oder ihr nehmt ein Drop Shotblei wobei ihr hierbei die Vorfachschnur nur die Öse von dem Blei klemmt und der rest nach hinten überstehen lasst, so könnt ihr das Blei dann immer in der Höhe verschieben.
Habe hier zwei Zeichnung von gemacht die erste ist ohne Quetschhülsen die zweite ist mit Quetschhülsen.
Ohne Quetschhülsen
Mit Quetschhülsen
Kommen wir zur Köderführung beim Drop Shot:
Die Köderführung sollte nach möglichkeit im Zeitlupentempo ausgeführt werden. Als erstes lasst ihr nach dem auswerfen der Montage diese zum Grundsinken, zählt dann langsam bis 10 bevor ihr dannt mit dem Zupfen anfangt. Dabei wird ganz langsam der Köder vom Grund gehoben und wieder abgelassen. Im Gegensatz
zum herkömmlichen Spinnfischen mit Kunstködern sollte das Einholen extrem langsam und mit kleinen Zupfern geschehen. In der Stillstandphase(ca. 5sek.) zwischen zupfen und einholen, dabei solltet ihr die Schnur gespannt halten. Nur so kann der Köder sein verführerisches Spiel entfalten.
Nun wünsche ich euch viel Spass beim ausprobieren dieser neuen Angelmethode, den ich mit Wasserwolf fast erfoglreich hatte, ich kann euch sagen das wird euch um hauen wenn ihr die Bisse von den Fischen merkt.
In diesem Sinne viel Spass
Mfg Sandbarsch