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Sandbarsch

Zander-Angler

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Wednesday, July 30th 2008, 2:10pm

Das Ende der Loire- & Rheinlachse

Zwischen dem Meer und ihren Laichgründen müssen Loirelachse zunächst einmal einen über ca. 1000km langen Lauchaufstieg hinter sich bringen. In den vergangenen Jahtzehnten wurde ihnen dieses Vorhaben immer schwieriger gemacht, ständig entstanden neue Talsperren, Staudämme & Wehre und versperrten ihnen so den Weg zu ihren Laichgründen. Die meisten Hindernisse waren ganz und meist mit schlecht funktionierenden Fischtreppen versehen und so kam es, was kommen mußte.
Die Atlantiklachse der Loire sind zu begeinn des 21 Jahrhunderts unmittelbar vom Aussterben bedroht. Zogen einst zehntausende Fische stromauf, sinde es heute nur noch eine Handvoll wenn überhaupt. Ist erst der letzte Lachs gestroben, dann wird es mit sicherheit sehr schwer werden diese wieder in in dem Gewässer heimisch zu machen. Denn Genetischsind die Loirelachse auf eine lange und kräftezehrende Laivchwanderung programmiert, eine anstrengde Wanderung, die früher kaum ein Lachs unter 7kg in Angriff genommen hat. Aus anderen Lachsflüßen kann man natrülich Satzfische oder befruchtete Eier bekommen, fraglich ist nur, inweiweit sich der Loirebestand mit diesem Genmaterial wieder vergrößeren läßt. Experten zufolge sollen die Cahncen darauf sehr schlecht stehen.

Der einzige Lachstamm, der ebenso weit bis zu seinen Laichgründen aufsteigen mußte, war der aus dem Rhein.
Auch drängelten sich beim Aufstieg noch um die Jahrhundertwende Tehntausende Lachs, wenige Jahrzehnte später gabe es von diesen Aufstiegen keine Spur mehr. Durch die Gewässerverbauung ist der Rheinlachs definitiv ausgestroben.
Als sich dann noch der spektakuläre Unfall der Chemiefabrik Sandoz bei Basel ereignete, waren sich alle Anrainerstaaten (BRD, Schweiz, Frankreich & Niederlande) einig, das solche Umweltkatastrophen alle Fische im Rhein austerben könnten. Sie beschlossen daher alles dran zusetzen das die Wasserqualität auf der gesamten länge des Rheins besser werden sollte und dieses konseqent umsetzen wollten. Anfang der 80íger Jahre konnten dann Wissenschaftler der internationalen Kommission zum Schutz des Rheins gegen Umweltschäden erste Flußaufwärts gewanderte Meerforellen festellen.
So nahm man dieses Ereigniss zum Anlaß, einen regionalen Plan auszuarbeiten, dessen Ziel die baldige Rückkehr von " Wanderfischen" im Rhein und seinen Zuflüssen ist. Ob der Erfolg des ehrgeizigen Projektes "Lachs 2000" der Rheinanliegrstaaten auch ein erfolg ist, beleibt fraglcih.
Denn was nützt die Sanierung der Flüsse und der Neubesatz, wenn die auf diese geretteten Lachse in ihren Lebensräumen vor Grönland oder den Farör-Inseln wieder in massen weggefischt werden??
Der isländische Indutrielle Orri Vigfgusson hat dies seit langem erkannt und schuf den NASF(NationalAtlanticSalmonFund). Dessen Ziele sind es unter anderem das erreichen, der endgültigen Einstellung des kommerziellen Fangs wilder Lachs in ihren Lebensräumen auf hoher See.

Ich hoffe er hat Erfolg damit.

Mfg Sandbarsch
Der mit dem Zander tanzen will

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