nachdem nun die Küste am Horizont verschwunden war, konnten wir jetzt zum ruhigen Teil der Überfahrt kommen. Wir suchten uns eine schöne Sitzreihe, natürlich mit Seeblick aus und schon waren die Klüsen zu! Beinahe hätten Wir die Ankunft verpasst, aber Iconfish der Reiseveranstalter weckte uns ein wenig unsanft kurz vor der Einfahrt in den Topdalsfjord. Puh!!! Das Wetter war ja Geil, nur der Wind war etwas zuviel des Guten, zumindest zum Angeln. Aber für heute war ja noch keine Ausfahrt geplant.
Als wir im Hafen von Kristiansand angelegt hatten, war doch alles wieder sehr vertraut. Da die Sonne schien, hatte wohl auch der Zoll einen sonnigen Tag. Wir wurden nach kurzer Gesichtskontrolle durchgewunken. Lediglich ein paar Dänen und Norweger durften in der Zoll-Garage einparken.
Dann war die Event-Karavane auch schon auf dem Weg zur Anlage Hamresanden. Dies dauerte etwa 20min. Angekommen wurden erstmal die Hätten bezogen und das wichtigste,
das Angelequipment aufgeklart. Es sollte ja nix dem Zufall überlassen werden.
Als dies dann geschehen war, juckte es doch in den Fingern und wir schnappten uns zu zweit ein Boot und nagelten auf dem Fjord um ein paar Wobbler, schleppender Weise zu Baden. Baden war auch das richtige Wort! Am Fjordende wo sich die Anlage befindet und die Topdalselva mündet, sollten eigentlich Meerforellen unterwegs sein. Dann, nach einer Stunde gabs über 30m tiefen Wasser auch den ersten Biss. Geil dachten wir, das geht ja ab. Wir machten uns schon Gedanken darüber wie die Meerforelle wohl ohne Fleisch auf den Gräten aussieht. Aber was war, eine Makrele.

Zwar nicht klein aber auch nicht der Zielfisch. Naja zumindest sind ja die Köder für die nächsten Tage im Fjord unterwegs. Das lässt ja hoffen.
Nachdem wir noch ein paar der Getigerten an den Wobbler bekamen, fuhren wir langsam in Richtung Anlage zurück. Auf den anderen Booten wurden 2 untermaßige Meerforellen gefangen, die zum wachsen schonend zurückgesetzt wurden. Allerdings kam neben einigen Makrelen auch ein Grünknochen an Bord.
Coming soon....