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Sandbarsch

Zander-Angler

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Thursday, February 5th 2009, 7:28pm

(Vor-)Urteile und Freisprüche

Habe dies auf der Seite von www.polizei-asv-mannheim gefunden. Ich finde das genial was der Verfasser geschrieben :42 hat.
Hier der Link zur Hp

(Vor-)Urteile und Freisprüche

Angler haben's nicht leicht. Ihr Bild in der Öffentlichkeit entspricht selten der Wahrheit.
Wir haben die (Vor-)Urteile aufgelistet und liefern fundierte Freisprüche für Angler gleich dazu.

(Vor-)Urteil Nr. 1:

ANGLER SIND TIERQUÄLER
Freispruch: Millionen Tiere werden täglich von Menschen zu Nahrungszwecken getötet. Zugegeben: Auch Angler töten,
wenn sie einen Fisch verwerten wollen (und zwar ungleich schneller und sauberer als die Berufsfischerei).
Alle Angler sind geschult, Fische erst zu betäuben und anschließend nach den gesetzlichen Richtlinien zu töten.
Der Vorwurf, dass Angler Tierquäler sind, wird vor diesem Hintergrund absurd, zumal wissenschaftlich umstritten ist,
ob Fische überhaupt Schmerzen in unserem Sinne empfinden. Die Maulpartie eines Fisches, mit der er stachlige
Beute fängt oder sogar Muscheln knackt, ist so hart, dass er einen Haken kaum spüren dürfte.
Dafür spricht auch, dass Fische, die vom Haken abkamen, sofort erneut bissen.

(Vor-)Urteil Nr. 2:

ANGLER SIND EINE BEDEUTUNGSLOSE MINDERHEIT
Freispruch: Wir können all jene Politiker, die das glauben und danach handeln, nur warnen! Angler mit ihren
wahlberechtigten Familienmitgliedern könnten bei uns mühelos die 5-Prozent-Hürde überspringen, die zum Einzug
in den Bundestag genommen werden muss. In den EU-Staaten gibt es nach offiziellen Erhebungen 23 Millionen
Angler, was die internationale Popularität des Angelns beweist. Allerdings haben bei uns weitaus kleinere
Interessen-Gruppen eine stärkere Lobby bei politischen Entscheidungsträgern.

(Vor-)Urteil Nr. 3:

ANGELN GEHÖRT VERBOTEN

Freispruch: Geht nicht, denn Angeln ist vom Gesetzgeber rechtlich zugelassen und in den Landesfischereigesetzen
und umfassenden Verordnungen geregelt. Fischereibehörden der Länder beaufsichtigen und kontrollieren das Angeln,
das schon aus hegerischen Gründen legal ist. Nahrungserwerb ist sogar im Tierschutzgesetz als legaler, vernünftiger
Grund für den Fischfang festgeschrieben.

(Vor-)Urteil Nr. 4:

ANGLER ZERTRAMPELN DIE UFERVEGETATION
Freispruch: An ihren Gewässern genießen Angler ein gesetzliches Uferbetretungsrecht, mit dem sie rücksichtsvoll
umgehen. So richten die Angler vielerorts Stege und Ansitzplätze ein, um die übrigen Uferpartien zu schonen.

(Vor-)Urteil Nr. 5:


ANGLER VERNICHTEN FISCHBESTÄNDE

Freispruch: Völlig falsch. Gesetzlich sind Angler zur Fischhege verpflichtet und wenden jährlich mehr als
5 Millionen Mark für Besatz auf. Sie führen Fangbücher und machen amtlich genehmigte Bestands-Kontrollfischungen.
Angler sind an einem nach Menge und Arten reichen Fischbestand interessiert und pflegen ihn
(mit hohem finanziellen Aufwand).

(Vor-)Urteil Nr. 6:

ANGLER TUN NICHTS FÜR DIE NATUR
Freispruch: Absoluter Schwachsinn! Als vor über 100 Jahren Naturschutz noch ein unbekanntes Wort war, warnten
Angler schon vor der Naturzerstörung an Bach und Fluss. Denn Angler sind am unbedingten Erhalt naturbelassener
Gewässer schon aus Eigennutz interessiert.
Bundesweit arbeiten sie an naturnahem Rückbau der Gewässer, betreiben die Wiedereinbürgerung bedrohter Fischarten.
Dazu leisten sie Millionen unbezahlte Arbeitsstunden.

(Vor-)Urteil Nr. 7:


ANGLER STÖREN BRUTVÖGEL

Freispruch: Wer das behauptet, kennt nichts vom Angeln und von Anglern. Wo Vögel wassernah nisten, richten
Angler Schutzzonen ein und verzichten während der Brutzeit freiwillig aufs Angeln - so wie sie es auch während
der Laichzeit der Fische halten.

Angler stören nicht, weil sie sich schon aus Eigeninteresse still verhalten und nicht wie andere Nutzer in
lärmenden Massen auftreten.

(Vor-)Urteil Nr. 8:

ANGLER VERMÜLLEN DIE UFER UND GEWÄSSER
Freispruch: Es darf bezweifelt werden, dass Angler zur Vermüllung unseres Landes so viel beitragen wie die nicht
angelnden Bürger. Kein Zweifel herrscht aber darüber, dass Angler im Gegensatz zu Nichtanglern an den Gewässern
groß angelegte Müllsammelaktionen durchführen. Wer tonnenweise Müll mühsam einsammelt, dessen Bewusstsein für
saubere Landschaft (und sauberes Wasser) ist geschärft!

(Vor-)Urteil Nr. 9:

ANGLER HABEN KEINE AHNUNG VOM UMGANG MIT DER NATUR

Freispruch: Falsch. Jeder Angler muss den Fischereischein erwerben, dem eine umfangreiche Prüfung unter Aufsicht
der Landesbehörden voraus geht. Allein im Fachbereich Fischkunde müssen 230 Fragen gelernt werden können, bei
Naturschutz und Gewässerkunde sind es 122 Fragen, in der Gesetzeskunde immerhin noch 60. Welche Prüfungen machen
Naturschützer, um über Angler urteilen zu können ?

(Vor-)Urteil Nr. 10:


ANGELN IST EIN ARME-LEUTE-SPORT

Freispruch: Von wegen arme Leute. Angeln ist in allen Gesellschafts-Schichten zu Hause. Dazu gehören Königliche
Hoheiten genauso wie Staatsmänner und ungezählte Prominente. Global operierende Groß-Konzerne kaufen weltweit
Angelrechte an den besten Gewässern für ihre prominenten Gäste. Wer eine Woche Lachsangeln in Norwegen oder
Island bucht, gehört sicher nicht zu den Unterprivilegierten.

(Vor-)Urteil Nr. 11:

ANGELN SCHADET DER ERZIEHUNG
Freispruch: Nein, Angeln fördert sie! Angelnde Kinder zeichnen kein Fischsä¤bchen, wenn sie einen Fisch malen
sollen; angelnde Jugendliche erwerben wichtige Umwelt- und Naturkenntnisse, was sich auch in stark verbesserten
Schulnoten in diesem Umfeld bemerkbar macht. Sie lungern nicht in Spielhallen, Kneipen, vor dem Bildschirm
oder in Drogen-Treffs herum, sondern bewegen sich in freier Natur an der frischen Luft, lernen das Beachten von
Gesetzen und Verordnungen. Fairness und Sozialverhalten in der Gemeinschaft werden für sie selbstverständlich.

(Vor-)Urteil Nr. 12:


ANGELN IST WIRTSCHAFTLICH BEDEUTUNGSLOS

Freispruch: Blödsinn, Angeln ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der BRD. Ein Forschungsbericht ergab
1997, dass allein die 1,4 Millionen amtlich registrierten Angler über 1 Milliarde Mark umsetzten.
Hinzuzurechnen sind noch die Umsätze aus Besatzfischzucht und -verkauf, Vereinsleben, Immobilienkauf, Verwaltung
und Presse.

(Vor-)Urteil Nr. 13:

ANGLER ZAHLEN NICHTS FÜR DIE NUTZUNG
Freispruch: Völlig falsch. Jedes Bundesland kassiert eine jährliche Fischereiabgabe. Überdies muss jeder Angler
pro Angeltag für die Erlaubnis an die Fischereirechtsinhaber zahlen, also vor allem (über die Pacht) in die Kassen
der Kommunen.

(Vor-)Urteil Nr. 14:

ANGELN IST EINE DEGENERATION DER NEUZEIT
Freispruch: Völlig falsch, denn Angeln hat eine lange Tradition. Norwegische Felszeichnungen in Alta zeugen
vom Angeln weit vor der Zeitrechnung.

Seit der Erfindung des Buchdrucks gibt es Angelbücher über die tief verwurzelte Leidenschaft, geboren aus dem über
Millionen von Jahren erworbenen evolutionären Wissen über Jagd und Fischerei. Angeln ist eine Naturbegabung.
Sie zu unterdrücken, hieße sich an der Natur des Menschen zu versündigen !

Bitte weitergeben!
Dieser Text ist zur Weitergabe gedacht! Sie können ihn abdrucken, kopieren, weiterfaxen, ins Internet stellen.
Sorgen Sie für eine weite Verbreitung. Wir Angler müssen endlich klarmachen, wer wir sind und was wir tun !

Lg Sandbarsch
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Angel-Walter

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Friday, February 6th 2009, 4:57pm

Eine intressante Seite, aber soll man sich darüber freuen oder ärgern, was der Schreiber damit bezwecken möchte kann ich nicht nach vollziehen. Wer soll Stellung dazu beziehen? ?(

Sandbarsch

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Friday, February 6th 2009, 5:45pm

Der Verfasser wollte mit Vorurteilen über uns Angler aufräumen klarstellen das wir nicht so sind wie uns nachgesagt wird. Denn man hört und liest auf Internetseiten,Tagespresse etc. und dazu noch von vielen Tierschutzorganisationen wie z.b Peta das wir HirnlosemeuchelendeTierquäler sind und wir zu nichts zugebrauchen sind. Wenn man das so sieht dann sind wir genauso nicht und das wollte der Verfasser klar machen.

Mfg Sandbarsch
Der mit dem Zander tanzen will

Angel-Walter

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Sunday, February 8th 2009, 7:39pm

Und Du denkst, damit gibt sich Peta und ihre Verbände damit zu frieden, das glaube ich am allerwenigstens. :thumbsup:

degl

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Tuesday, February 10th 2009, 12:39pm

Das liegt ja an uns alle...(Angler), im Gegensatz zu anderen "Organistionen" staunen wir organisierten Angler oft, wer so über uns herfällt ;)

Oft sind es "Mitglieder unserer Zunft, die ihr Licht unter den Scheffel stellen".................

Manchmal denke ich, das unsere "Offiziellen" nichts oder wenig von Öffentlichkeitsarbeit verstehen

gruß degl
möge der Fisch mit euch sein :)









Sandbarsch

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Tuesday, February 10th 2009, 1:16pm

Ich würde mir auch wünschen das sich unsere Vorstände mal mehr in der Öffentlichkeit melden sollten, um das Bild des Hirnlosenfischtöters aus den Köpfen einiger Naturschutzverbände zu bekommen, denn ich bin nicht Hirnlos.

Lg Sandbarsch
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Angel-Walter

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Tuesday, February 10th 2009, 6:15pm

Deinem Vorschlag, betreffs der Vorstände wäre wohl nichts hinzu zu fügen. Wobei hier die Verbände gefragt sind, leider ist es ja so mit unseren zwei Verbänden, ist die Schlagkraft, so möchte ich es einmal nennen , gebrochen, jeder wurschtelt so vor sich hin. :thumbsup:

Raba

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Sunday, February 15th 2009, 1:19pm

Ich möchte mich zu diesem Thema auch mal kurz zu Wort melden. Die hier aufgeführten Punkte treffen auf die überwiegende Zahl der Angler zu. Aber wie so oft, werden wir an einigen schwarzen Schafen gemessen. Wenn 999 alles richtig machen, wird der 1000ste als schlechtes Beispiel öffentlich gemacht. Leider gibt es auch bei den Anglern immer noch welche, die nicht genug Sorge tragen, im Umgang mit Abfällen oder in der Auslegung der Regeln, was dann von manchen Tierschutz- oder Naturschutzverbänden an den Pranger gestellt wird. Ich sehe es daher als wichtige Aufgabe der Angelverbände, vermehrt auf dieses Problem ein zu gehen. Denn je mehr Angler sich hier nicht wirklich korrekt verhalten, je mehr Angriffsfläche bietet man solchen Organisationen, die uns Angler gerne abschaffen würden. Ich möchte da auch gerne einige Beispiele nennen:

Ich komme an einen Angelplatz, der leicht mit dem Fahrzeug anzufahren ist. Dort angekommen, finde ich folgendes vor: 3 geleerte Vodkaflaschen, mehrere leere Bierflaschen, eine abgebrannte Feuerstelle, mehrere Verpackungen für Grillgut, 50 Zigarettenkippen und etwas entfernt eine leere Madendose.

Für mich als Angler stellt sich nun die Frage, kann ein Angler so viel Saufen und so viel Fleisch vertilgen? Oder war hier vielleicht ein Saufgelage und die Madendose nur von einem Angler vergessen worden?

Eines ist klar, wenn der Richtige hier her kommt, dann sind die Angler die Dummen. Sie kommen hier her zum Saufen und lassen dann auch noch ihren Müll zurück. Es ist dann auch klar, das sie so betrunken wohl kaum irgendwelche waidgerechten Regeln beachten werden. Zudem sind sie wohl so betrunken auch noch mit dem Auto heim gefahren.

Für mich zeigt sich daraus, das diese eine Madendose, viel mehr auslösen kann, als sich der Angler, der sie vergessen hat, vorstellen kann.

Es gibt aber auch noch andere Beispiele, wie einzelne Angler, auf die vielen anderen negativ wirken können. Sei es durch die nicht Einhaltung von Schonzeiten und Schonmaßen oder die immer noch häufige Verwendung von lebenden Köderfischen.

Jeder der bei so einer unzulässigen Aktion erwischt wird, landet auf einer Liste, die irgendwann jemand auswertet und dann zu dem Schluß kommt, das die Angler sich an keine Regeln und Gesetze halten. Somit spielen sie den Angelgegnern wieder voll in die Karten.

Ich bin der Meinung, das hier mehr Arbeit von den Verbänden geleistet werden muß, um möglichst alle Angler für dieses Problem zu sensibilisieren.

Was Schonzeiten und Schonmaße angeht, bin ich auch nicht immer der Meinung, die von den Verbänden durchgesetzt wird, aber ich halte mich an die Regeln. Aber die Schonzeiten und -maße sind ein Thema für sich....


Gruß Raba

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