Malmö (HW) Die südschwedischen Berufsfischer verlangen
eine Fangbegrenzung von fünf Öresund-Dorschen pro Tag für Angler. Der
Hintergrund: Zur Sicherung der Dorschbestände hat die schwedische Regierung
neue Regelungen für Berufsfischer, die in der westlichen Ostsee auf Dorsch
fischen, erlassen. Diese traten am 1. Mai in Kraft und beinhalten neue
Schonzeiten, Schongebiete und Anlandungsvorschriften. Diese Regelungen stießen
bei den Berufsfischern auf starke Kritik. Jetzt wurde im Yrkesfiskaren, dem
Organ des schwedischen Fischereiverbandes, von schonischen Fischern eine
Gleichbehandlung von Berufsfischern und Anglern gefordert. Unter
Gleichbehandlung verstehen sie, dass im Öresund nur noch fünf Dorsche pro Tag
und Angler erlaubt sein sollen. Der Vorstand des Fischereiverbandes hat
angekündigt, zu diesem Thema bald Stellung beziehen zu wollen.